Digital-Signage
Der Begriff „Digital Signage“ wird fälschlicherweise oft bereits dann verwendet, wenn mittels Plasma- bzw. LCD-Bildschirmen oder anderen geeigneten Anzeigegeräten (wie z.B. Projektionsgeräten) bewegte Bilder gezeigt werden. Daher bezeichnen sich auch die Hersteller von Großbildschirmen und Projektoren, die Ausstatter von Konferenz- und Messetechnik und sogar Fernsehsender als „Digital-Signage-Anbieter“.
Im eigentlichen Sinne geht es bei „Digital Signage“ jedoch um vernetzte (audio-)visuelle Informationssysteme, deren Inhalte entweder programmgesteuert oder manuell zusammengestellt werden können. Dafür notwendig ist eine Kombination von Präsentationstechnik, Playout-Hardware (PC-Systeme), Netzwerkanbindung sowie Software für Playout, Content Management und Netzwerk-Management.
Digital Signage umfasst wesentlich mehr als reine Broadcast-Lösungen, als Präsentationssysteme ohne Netzwerkanbindung und als interaktive Kiosksysteme ohne tägliche Aktualisierung und regionale Inhalte.